Gliedert sich auf:
- Griffvermeidung, - Griffbefreiung - Waffenabwehr
Griffvermeidung:
Sie versuchen durch das Esdo- Sicherungssystem, nicht in einen Griff hineinzugeraten. Es sollte realistisch und sehr flüssig ausgeführt werden. Da wir eine passive Sportart sind, ist es nicht unser Ziel einen Gegner anzugreifen und wir beherrschen Techniken, die es dem Angreifer erschweren uns zu greifen. Diese Techniken sind in der Griffvermeidung zusammengefasst.
Griffbefreiung:
Hierbei kann der Angegriffene durch Kontertechniken sich befreien, indem er mit Schlag-, Tritttechniken oder mit Gegenhebeln sich zur Wehr setzt. Es ist zu versuchen, dass der Angreifer erst gar nicht zufassen kann.
Waffenabwehr: Waffenabwehr ist der schwierigste Teil. Entgegen der Vorgehensweise in den traditionellen Kampfsportarten geht es in unserem Training nicht darum den Waffenarm und die Waffe zu sichern, sondern gleichzeitig (!) mit der Abwehr auch den Angreifer mittels einer Technik so zu stören, dass er keinen weiteren und kontrollierten Angrif mehr durchführen kann. Da wir nicht wissen ob der Angreifer unter Drogen steht, Medikamente oder Alkohol konsumiert hat, was wiederum sein Schmerzempfinden stark minimiert oder sogar ganz ausgeschaltet hat, greifen wir bei der Abwehr gleichzeitig sehr gezielt mit einem Schlag auf den Kehlkopf oder einem Fingerstich in die Augen an und schließen damit eine weitere Attacke mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Die Waffensicherung kommt bei uns erst danach!
Da wir ein Selbstverteidigungssystem unterrichten, steht diese Traingsmethodik im Mittelpunkt unseres Trainings.
Oberste Prämisse hat es für uns einer Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, doch ist es nicht immer möglich, und deshalb sollten Sie wissen, wie Sie sich im Notfall verteidigen können.
„Gewusst wie“, eine kleine richtige Bewegung, kann eine brenzlige Situation beenden. Schon eine solche Situation zu bewältigen, steigert das Selbstbewusstsein eines jeden.
Und gerade die Tatsache, dass immer mehr Menschen wegsehen, weglaufen oder sogar zuschauen, statt jemanden zu helfen, macht uns bewusst, dass wir uns nicht auf andere verlassen können, sondern uns selbst helfen müssen.
Deshalb sollte jeder effektive Techniken, Körperbeherrschung und Fitness erlernen, so das er sich im Notfall auch selber verteidigen kann.
Ein richtiger Griff oder eine gekonnte Abwehr kann im Ernstfall Ihnen und anderen helfen.
Üben Sie regelmäßig die Selbstverteidigungstechniken und Verhaltensregeln im Ernstfall. Fragen Sie Ihren Trainer, welche Techniken in bestimmtem Situationen für Sie die richtigen währen. Denn nicht jeder ist gleich gebaut(Größe, Stärke, Gewicht usw.) und voll durchtrainiert, alles benötigt seine Zeit.
Doch es gibt viele einfache Techniken in der Selbstverteidigung, die sehr effektiv sind. Sie müssen immer daran denken, Sie wollen sich schnell und gut verteidigen.
Wichtig ist: so viel wie möglich die Selbstverteidigung zu üben und dabei möglichst oft den Trainingspartner zu wechseln.
Wir können nur den Kopf schütteln, wenn ein Ausbilder von 2 m Körpergröße und über 100 kg Gewicht dann einer Frau von 155 cm Körpergröße und mit 45 kg "Kampfgewicht" zeigt wie er einen Angrif abwehrt, wennihn diese Frau angreift. Bei uns greifen auch die Ausbilder die Schüler an und wenn es den Schülern gelingt diese Attacken abzuwehren, dann macht das bei uns den Unterschied zu anderen Systemen und Schulen.
"Denn ob im Norden, Süden, Osten oder Westen in der SV-Schule Kraichgau trainieren nur die Besten!"
Denken Sie auch immer daran, zuerst einen Schockschlag oder Tritt, dann die Technik, in der Waffenabwehr gleichzeitig mit der Abwehr!
|